Archive for April, 2010

Palm Pre Plus bestellt

April 30th, 2010

Nachdem ich noch vor kurzem darüber sinniert habe, ob ich mir nicht ein Nokia Smartphone holen sollte, konnte ich meiner Neugier nicht mehr stand halten und habe mir heute das Palm Pre Plus bestellt. Ich entsinne mich daran, dass ich letztes Jahr schon mit dem Palm Pre geliebäugelt hatte. Doch damals war mir der Sinn und Zweck eines Smartphone nicht wirklich ersichtlich. Heute, wo der Technikdrang akut war, war nach reichlicher Überlegung das Palm Pre Plus die beste Wahl. Wieso? Ein paar Gedanken dazu…

Als State-Of-The-Art kann man das iPhone bezeichnen. Weiß das Gerät insgesamt zu gefallen (vor allem als Macuser), so weniger gefällt der Preis und noch weniger die Tarife bei T-Mobile. Da ich seit über 2 Jahren zufrieden bei E-Plus bin und dank Zehnsation Classic auch wirklich günstig fahre, würde ein T-Mobile Vertrag absolut nicht in Frage kommen. Ein Gebraucht oder Importgerät? Danke nein. Die Frickelei in allen Ehren, aber keine 300 Euro für ein iPhone 3G das wohlmöglich schon mit Firmware 3.1.3 läuft und dann keine Sim-Karten von anderen Providern annimmt!

Die einzige ernste Alternative stellt Google mit Android dar. Telefone gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Statt dem Pre Plus hätte es auch locker das HTC Desire werden können. Aber irgendwie bin ich nicht warm geworden mit Google’s Android. Der quasi Zwang zu einem Google Mail Konto – wo ich doch gerade davon ab bin – erschien mir zu penetrant. Die aktiven Homescreens sind zwar ganz nett, erinnern aber irgendwie eher an Windows Vista’s Sidebar…

Und zum Schluss bleibt nur der Underdog. Gerade frisch von HP gekauft. Ich denke Palm und WebOS steht eine interessante Zukunft bevor. WebOS dürfte in Zukunft nicht nur auf dem Pre oder Pixi laufen, sondern auf unzähligen anderen Geräten unterschiedlichster Klasse (Tablets, Embedded usw).

Auch wenn das Pre Plus manchmal eine Denkpause braucht, wie viele berichten, es kombiniert solide Hardware mit dem wohl besten Smartphone OS, bietet darüber hinaus eine echte Tastatur und ja, es gibt auch einen App-Store. Nicht so groß wie bei Apple, aber immerhin kann man alle Apps installieren, nicht wie bei Google, da gucken ja manche in die Röhre ;-)

Was letztlich wirklich etwas kneift, wenn man von einem 0815 Phone der Marke Nokia kommt, ist die Akkulaufzeit. Aber die ist bei allen Smartphones der Griffelklasse unterirdisch. Gut das ich Wochentags immer einen PC mit USB-Anschluss in Reichweite habe. Der darf in Zukunft das Pre mit Strom versorgen ;-) Und wenn das Pre zu gefallen weiß, bekommt es zum Geburtstag eine induktive Ladestation namentlich Touchstone.

Wer interesse am Palm Pre Plus hat, darf gespannt auf meinen kleinen Test sein. Updates, sobald das Pre hier ankommt.

Das Web für die Hosentasche: Ein Smartphone darf’s sein!

April 14th, 2010

Im Juni wird das Ur-iPhone bereits drei Jahre alt. Seitdem hat Apple zwei weitere Varianten herausgebracht und eine neue Version, steht allem Anschein nach bereits in den Startlöchern. Ich war bereits in meinem Leben im Besitz eines so genannten Smartphones: dem Nokia N70. Für damalige Verhältnisse (Ende 2006) auch nicht mehr das neueste Gerät, aber die PIM-Funktionen waren gut. Den Nokia-eigenen Browser habe ich damals nie ausprobiert. Ein Jahr später hatte ich mir das Nokia 5220 geholt. Es sollte mich unterwegs mit Musik versorgen. Naja, ein paar Monate später hatte ich eingesehen, dass ein iPod das mit der Musik einfach besser kann!

Jetzt steht also ein neues Mobiltelefon an. Ein Schlaufon soll es sein, zum gelegentlichen Browsen geeignet sein, mich wieder auf den rechten Pfad bringen, falls ich mich verlaufen habe, meine Mails abrufen und die ein oder andere Spielerei an Board haben.

Dank dem iPhone gibt es mittlerweile eine Menge von Konkurrenzprodukten auf dem Markt. Neben den verschiedenen Herstellern unterscheiden sie sich im Wesentlichen durch das verwendete Betriebssystem. Während Platzhirsch Nokia nach wie vor auf Symbian setzt, setzt die Konkurrenz häufig auf Googles Android ein.

Ich habe mir mal ein paar Smartphones herausgepickt und ein paar Vor- und Nachteile zusammengetragen. Dabei sind klassische, touch- und QWERTZ-Geräte.

Nokia C5

Das neue nearly-full-featured Smartphone fürs Volk stammt von Nokia. Erhältlich ist es noch nicht, aber in den nächsten Woche sollte es käuflich sein. Die Vorbestellpreise gehen bei 170 € los. Das Nokia C5 ist ein klassisches Mobiltelefon, dass aber solide ausgestattet ist:

  • GSM Quadband
  • UMTS mit HSDPA & HSUPA
  • Bluetooth
  • A-GPS inklusive Ovi Maps Navigation
  • Musik-Player
  • Radio
  • Umfangreiche PIM Funktionen
  • Anwendungen für soziale Netzwerke

Wenn der Preis nach dem erscheinen noch etwas sinken sollte, bietet das C5 eigentlich alles was man so gebrauchen könnte. Das Handy ist zwar ein klassisches, also kein Touchscreen und das Display ist nicht besonders groß, aber dafür hat es alle Features die für den täglichen Gebrauch notwendig sind.

Nokia 5230

Nokias Touch-Preisbrecher. Für gerade einmal 130 € bekommt man hier fast alles, was ein touchfähiges Smartphone so können sollte:

  • 3,2 Zoll Touchdisplay
  • 640 x 360 Pixel
  • GSM Quadband
  • UMTS mit HSDPA & HSUPA
  • Bluetooth
  • A-GPS inklusive Ovi Maps Navigation
  • Musik-Player
  • Radio
  • Umfangreiche PIM Funktionen
  • Anwendungen für soziale Netzwerke

In Tests wurde meistens das schlechte Display bemängelt. Vor allem unter direkter Sonnenstrahlung soll das Display kaum ablesbar sein. Auch ist die Symbian Oberfläche nicht unbedingt für eine Bedienung per touch ausgelegt. Das ist wohl ganz eindeutig geschichtlich bedingt.

Nokia E5

Verkaufen! Verkaufen! Verkaufen! In der Blackberry typischen Aktienhändler-Form kommt das neue Nokia E5 daher. Es bietet neben einer QWERTZ-Tastatur die selben Features wie das C5. Natürlich ist das Display größer und es bietet zusätzlich WLAN. Es soll demnächst ab 239 € erhältlich sein.

Nokia C6

Als Symbiose aus Nokia 5230 und dem E5 könnte man das C6 bezeichnen. Es setzt einerseits auf ein Touchdisplay und besitzt zusätzlich eine ausziehbare Tastatur. Zum Surfen dürfte das größere Display Vorteile gegenüber dem E5 haben, dafür könnte der Schiebemechanismus ausleiern. Dank der echten Tastatur, könnte es DAS Smartphone sein.

Samsung Galaxy I7500

Preislich noch interessant ist das Samsung Galaxy. Von Samsung mit Füssen getreten (es wird kein Update auf Android 2.x geben), ist es für 10 € monatlich bei o2 erhältlich. Android 1.6 ist sicherlich solide, doch könnte sich in Zukunft die veraltete Software doch zum Nachteil erweisen.

HTC Tattoo

Das HTC setzt ebenso wie das Samsung auf Android 1.6, hat aber zusätzlich die HTC-eigene Oberfläche Sense. Preislich in der selben Liga, macht der schlechte Akku dem HTC aber einen Strich durch die Rechnung.

Vorläufiges Fazit

Der Smartphone-Kauf ist keine leichte Sache. Die Entscheidung fällt wirklich schwer. Zumal Dinge wie Kamera, Software-Updates etc. noch gar nicht berücksichtigt wurden. Aufgrund der guten Erfahrungen mit Nokia, könnte es wohl ein Nokia werden. Gerade die neuen C- und E-Modelle sind interessant. Mal abwarten, bis sie erscheinen und es Tests gibt.

Einen Vergleich der Nokia-Geräte von der Nokia-Webseite gibt es hier.