Lange ist es her, dass ich meine GMX Emailadresse regelmäßig benutzt habe. Irgendwann wurde die Adresse durch eine “coole” GoogleMail Adresse ersetzt. Dies ist jetzt schon ca. 4 Jahre her. Am Anfang war GMail noch eine geschlossene Beta. Die Accounts waren heiß begehrt. Naja, nach einer Weile kam dann jeder xbeliebige an solch eine Adresse. Damals verlebten die beiden Adressen noch schön artig nebenher. Doch dann kam noch eine Adresse aus dem Wohnheim dazu, eine aus dem Studium und dann wollte ich auch mal wieder eine eigene, mit einer eigenen Domain haben… die alte @merv.de Adresse war schon lange nicht mehr aktiv – Spam ahoi!
Zu dem eigentlichen Problem der viel zu vielen Adressen, von denen aber zmdst. einige regelmäßig abgerufen werden müssen (Accounts bei OnlineShops, Mails von der Uni usw), die man sonst aber garnicht mehr benutzt kam noch hinzu, dass ich seit 2 Jahren ein schickes Symbian Mobiltelefon habe, mit dem man ja all seine Kontakte und Termine so schön mit Outlook abgleichen kann.
Die Idee war geboren!
Alle Emails vereint unter einem Dach, alle Kontake aus dem Telefon und alle Termine, Aufgaben und und und. Am besten noch mit schicker Weboberfläche und ganz klar, eine Outlooksynchronisierung ist natürlich pflicht! Ohwe Ohwe!
Lange zerbrach ich mir einen Kopf darüber, wie man dieses Chaos wieder in Einklang bringen könnte. Naja, ich erinnerte mich daran, dass ein Outlook Exchange Account viele Aufgaben (nein, sagen wir alle, bis auf eine!) erledigen könnte. Ich begann mich also umzusehen nach so genannten “Hosted Exchange” angeboten. Man braucht also keinen eigenen Windows Exchange Server am laufen haben, sondern man kriegt einfach nen Exchange Account auf nem großen shared Server bei Hoster XYZ. Naja, soweit so gut. Wäre da nicht die Einschränkung, dass der ganze Spaß doch relativ kostspielig ist. Die Angebote im Netz belaufen sich so auf 7 bis 15 Eur und noch darüber hinaus.
Zudem hat man bei den Angeboten nur eine eingeschränkte Möglichkeit, andere Absenderadressen zu verwenden (falls man eben doch nochmal mit einer alten Adresse mailen möchte / muss). Darüber hinaus kann man meistens keine Emails von anderen POP-Fächern abholen lassen, wie zB beim GMX Sammeldienst, lediglich weiterleiten lassen. Ist ja ganz nett, nur wenn als Empfänger nicht Adresse meineadresse@irgendwo.com steht, sondern zB Maillingliste@foobar.com, kann man die Mails schlecht auf dem Exchange Server filtern lassen, da man ja für jede neue andere Maillingliste (o.ä.) einen neuen Filter einbauen muss.
Ärgerlich!
Naja, wie sagt man so schön! Selbst ist der Mann also habe ich mich mal nach kostenlosen Groupware Server für Linux umgeschaut und dann eines Nachmittages in einem Budni am Zeitschriftenregal den AXIGEN-Mailserver in einem PC Magazin mit dem Namen MÖP gesichtet.
Hui…
- Outlook Connector
- Für bis zu 5 Emailadressen bei einer Domain kostenlos
- Spam und Virenschutz inklusive
- Remote Pop Connections möglich
Tja…., auf den ersten Blick eine feine Sache…auf den zweiten (nach ca. 3 Monaten Benutzung), eine etwas zwiespältige Angelegenheit.
Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, möchte ich meine Erfahrungen mit dem Axigenmail Server in einem gesonderten Artikel niederschreiben und meine aktuelle Lösung meines Problems (1&1 MailXChange) in einem ebenfalls gesonderten Artikel festhalten.
Da ich den 1&1 MailXChange Account zur Zeit noch teste, wird der Artikel hierfür wohl noch regelmäßig aktualisiert.